Samstag, 7. Januar 2012

Australien Nummer 2

Im letzen Eintrag berichtete ich noch über schönes und warmes Wetter. Beides hat sich mittlerweile leider geändert und unsere Reise wird von recht kühlen Temperaturen begleitet. Die Australier meinen es ist der schlechteste Sommer seit 15 Jahren aber wenn man dann an zu Hause denkt wo es gerade einmal Temperaturen um den Gefrierpunkt hat kommen einem die 25 °C hier auf einmal doch recht warm vor :)

Nach den Whitsundays war unser nächstes Ziel die Stadt von 1770 um dort einige Surfstunden zu besuchen. Mehr als aufstehen schafften wir dann allerdings nicht und da surfen dann auch das einzige ist was man in diesem kleinen Dorf machen kann setzten wir unseren Roadtrip am nächsten Morgen Richtung Hervey Bay und Fraser Island fort. Dort mieteten wir uns einen Allrad-Geländewagen und erforschten auf eigene Faust die größte Sandinsel der Welt. Leider regnete es immer wieder aber zum ersten Mal mit einem Allrad Fahrzeug zu fahren und dann auch noch auf reinen Sandpisten war trotzdem ein ganz besonderes Erlebnis.

Noosa war auf Grund des tollen Noosa National Park unser nächstes Ziel. Wir machten einen ausgiebigen Bushwalk allerdings konnten wir keinen der hier sonst so oft gesichteten Koalas erspähen.
Noosa National Park

Unser nächster Stopp war Brisbane, die Hauptstadt Queenslands. In unserem chaotischen Hostel mussten wir ein paar Mal in ein anderes Zimmer umziehen weil entweder doch alle Betten belegt waren, die Zimmertür nicht zu verschließen war oder das Zimmer durch die dort lebenden Bauarbeiter ein einziger Saustall war. Aber schlussendlich schafften wir es doch noch auf die Straßen Brisbanes nur damit mir noch am selben Abend meine Kamera gestohlen wird. Der Botanische Garten, das Museum of Modern Art (siehe Fotos rechts) und das City Center entlang des Flusses waren meine Highlights von Brisbane obwohl die Stadt ansonsten nicht besonders ansehnlich ist.





Früh morgens hieß es wieder einmal Bus fahren für einen aufregenden Tag in einem Wasserpark in Surfers Paradies aka. Miami Australiens. Nach einem Tag mit Tornado, Mach 5 und Black Hole war es Zeit für unsere letzte Station bevor wir Sydney erreichen.















Byron Bay liegt bereits in New South Wales und ist ein Zentrum der Surfszene. Es ist ein charmantes kleines Städtchen mit einem tollen Leuchturm den wir uns natürlich aus nächster Nähe angesehen haben. Ansonsten gab es wieder ein bisschen surfen und für Anni endlich ihre lang ersehnten Tage mit Sonnenbaden am Strand denn das Wetter zeigte sich doch nochmal von seiner besseren Seite.



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