Sonntag, 11. Dezember 2011

Aussie Rules!


Nun war es endlich so weit, dass Anni und ich uns auf den Weg zu einem neuen Kontinent machten. Unser Flug führte uns von Singapur über Darwin bis nach Cairns in Queensland, Australien. Im Hostel trafen wir wieder auf Lenny um anschließend in die Salzwasserlagune der Stadt zu gehen. Ins Meer kann man leider nicht baden gehen, da in Nordost Australien gerade Stingerseason ist. Durch die vielen Quallen und vereinzelt auch Krokodile ist es nicht ratsam außerhalb bestimmter Zonen die von Netzen umgeben sind ins Wasser zu gehen. An diesem Tag buchten wir noch unsere Tour zum Great Barrier Reef und waren mit drei Schweizern im Swiss-Inn essen. Am meisten freute ich mich über den ausgezeichneten Salat. Wirklich etwas Besonderes nach so langer Zeit in Asien ohne ihn J
Salzwasserlagune

Schweizer Essen
Schnorcheln am Great Barrier Reef
Das Great Barrier Reef erkundeten wir am nächsten Tag an Bord eines Katamarans der uns ans Ende des Outer Reefs brachte um dort Clownfische, Rochen, Schildkröten und viele bunte Korallen zu sehen. Abermals früh aufstehen hieß es dann am nächsten Morgen, denn Anni und ich fuhren per Mietauto die wunderschöne Küstenstraße nach Norden bis zum Daintree Forest. Nach einigen Stopps bei tollen Aussichtspunkten und prächtigen Stränden erreichten wir diesen großen Regenwald Nationalpark in dem wir einen kleinen Teil zu Fuß erkundeten und anschließend ein erfrischendes Bad im Fluss bei Mosman Gorge nahmen. Leider bekamen wir keine Cassowarys, Koalas oder Kangaroos zu Gesicht sondern nur eher langweilige Truthähne. Aber es war trotzdem ein toller Ausflug mit einem letzen Stopp am Strand in Port Douglas. Noch am selben Tag ging es dann per Greyhound Nachtbus 11 Stunden lang weiter nach Airlie Beach um die Whitsundays, ein tolles Segelrevier mit traumhaften Stränden, uns näher anzusehen.
Auf dem Weg in den Daintree Forest

Angekommen in Airlie Beach entspannten wir den restlichen Tag in der Salzwasser Lagune um fit für unseren Ausflug zu den 54 Whitsunday Inseln zu sein. Es war ein toller Tagesausflug mit einem mehr als verrückten Reiseführer bei dem natürlich Whitehaven Beach nicht fehlen durfte. 

Whitehaven Beach

Meine ersten Tage hier Down Under waren also geprägt von gutem Wetter, netten Menschen und unvergesslichen Orten und ich freue mich bereits auf die weiteren Stationen entlang der Ostküste.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?

Das Lernen ist zu Ende, die letzte Prüfung ist geschafft und nach einer würdigen Abschlussparty hatte ich noch 12 Tage bis es nach Australien geht. Also ausreichend Zeit für einen letzten Trip in Süd-Ost Asien. Hanoi, die Hauptstadt Vietnams, und die Halong Bay am Süd-Chinesischen Meer waren Lenny und meine Ziele.


Ich erwartete das Schlimmste von dem kommunistischen Entwicklungsland aber ich wurde positiv überrascht. Wenn man ein paar einfache Dinge beachtet, wie etwa nicht mit jedem Taxi zu fahren da man ansonsten eingesperrt und verprügelt wird bis man sein ganzes Geld heraus gibt, ist es ein tolles Land. Hanoi ist eine charismatische Stadt und die Landschaft der Halong Bucht ist wirklich sehenswert mit ihren Kalkfelsen.





Am Schildkrötensee mit unserer einheimischen Führerin Le

Eine typische Straße im Old Quater Hanois




Die Halong Bucht leider bei schlechtem Wetter



Wir hatten vier entspannte Tage bei günstigstem Bier, ausgezeichnetem Essen, starkem Kaffee und freundlichen Menschen. Leider sind 5 Tage nicht genug Zeit um wirklich viel von Vietnam zu sehen. Aber das nächste Highlight wartete schon in Singapur auf mich.


Nach etwas weniger als vier Monaten war nun nämlich endlich der Zeitpunkt gekommen an dem mich meine Anni in Singapur besuchen kommt und wir gemeinsam unsere Reise nach Australien, Neuseeland und Fiji beginnen können. Vom Flughafen nach Hause begrüßte sie Singapur gleich einmal mit einem der unzähligen tropischen Gewitter die derzeit während der Regenzeit niedergehen.Ich zeigte ihr meine asiatische Heimat und wir besuchten unter anderem den botanischen Garten, Clarke Quay mit seinen unzähligen Bars, das Singapore Art Musem, die Orchard Road mit ihrer unvergleichlichen Weihnahtsbeleuchtung und Little India inklusive scharfem indischen Essen und dem indischen 24-Stunden-Kaufhaus Mustafa.

Orchard Road zu Weihnachten








                                                              Außerdem waren wir in der höchsten Skybar der Welt, in Chinatown mit dem riesigen Hindu Tempel und in der Arab Street mit Mosche und unzähligen Teppichverkäufern. Eine Bootsfahrt im Bumboat auf dem Singapore River durfte natürlich genauso wenig fehlen wie jede Menge gutes typisches Singapur Essen. Satay Spieße an den Straßenständen und ausgezeichnetes Sushi waren ebenfalls am Speiseplan und am 07. Dezember endete nun meine wunderbare Zeit in Singapur mit einigen neuen Freunden, vielen neuen Bekannschaften und einer Unmenge an unvergesslichen Eindrücken, Erlebnissen und Erinnerungen. Aber um noch einmal Paulchen Panther zu zitieren: "Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder keine Frage."




Montag, 21. November 2011

Nochmal traumhaftes Thailand

Wieder einmal ging es auf Reise. Unser Trip führte diesmal nur Lenny und mich nach Phuket und Koh Phi Phi:

Nach einem weiteren überraschend angenehmen Flug mit der Billigfluglinie Jetstar landeten wir auf Phuket der größten Insel Thailands. Anschließend gings per Minibus nach Patong. Dieser Ort stellt das Touristenzentrum Phukets dar und dementsprechend hat dieses Dorf eine extrem hohe Dichte an Massagepalaces, Bars mit viel zu freundlichen Thailänderinnen und alten westlichen "Säcken". Der Strand erinnerte mich bezüglich Wasserqualität und Publikum an Lignano oder Bibione weswegen ich nicht verstehen konnte wieso viele aus Europa den weiten Weg hierher fliegen um Urlaub zu machen. Am Abend gab es dann aber leckeres Thai Food welches eindeutig meine Lieblingsküche Süd-Ost Asien ist.

Am nächsten Morgen mieteten wir uns gemeinsam ein Moped um an einen anderen Strand Phukets zu fahren. Es war die absolut richtige Entscheidung, denn wir landeten am Karon Beach welcher weißen Sandstrand, nette Leute und herrlich türkisfarbenes Wasser zu bieten hatte. Nun kann ich die vielen Europäer verstehen die jedes Jahr nach Phuket kommen :)

Früh morgentlich holte uns am nächsten Tag unser Bus richtung Phuket Town ab. Wir hatten nämlich eine Fähre nach Koh Phi Phi gebucht. Diese Insel wird dank ihrer schönen Strände oft mit dem Paradies assoziiert. Nicht umsonst wurde hier der Film "The Beach" mit Leonardo Di Caprio gedreht. Nach der etwas anstrengenden Unterkunftssuche ging es gleich an einen der unzähligen Strände um die thailändische Sonne und das warme Wasser zu genießen. Außerdem trafen wir uns am Abend auf ein ausgezeichnetes Singha Bier mit den anderen Austauschstudentinnen Lucia, Chloe und Marion. Zu fünft ging es am nächsten Vormittag dann per Longtail Boot auf die andere Insel Phi Phis. Unser Kapitän zeigte uns den Monkey Beach, die Maya Bay (Hauptdrehort) und natürlich durfte ein bisschen Schnorcheln in einer der unzähligen Buchten auch nicht fehlen.



Der Viewpoint war unser Ziel für den darauffolgenden Tag. Nach einem kurzen aber anstrengenden Aufstieg hat man von dort wirklich eine Postkartenaussicht auf Phi Phi Island. Zwischen uns und tollen Stränden auf der anderen Seite der Insel lag ein ziemlich dichter Dschungel durch den ein äußerst steiler und wenig begangener Weg lag. Trotz all dieser Umstände schafften wir es schließlich an einen dieser wirklich schönen Strände, nur konnten wir leider nicht sehr lange bleiben da wir unsere Fähre am Nachmittag erwischten mussten. Allerdings gibt es auf Koh Phi Phi keine Autos und da sich der freundliche Thai mit dem einzigen Boot auf den Weg ins Dorf machen musste blieb uns nur eine Stunde um den schönen Strand zu genießen.
Aussicht auf Phi Phi vom Viewpoint

Zurück in Phuket waren wir noch kurz am Patong Beach und nach einer sehr guten Pizza beim Italiener ums Eck war mein ursprünglicher Phuket Urlaub vorbei. Allerdings musste ich unfreiwillig meinen Aufenthalt verlängern da ich am nächsten Morgen meinen Reisepass im Hotelsafe liegen lies und somit nicht ausreisen konnte... Naja immerhin gibt es schlimmere Orte um seinen Flug zu verpassen :)

Nachdem ich also ein bisschen Geld in den Sand gesetzt habe heißt es seitdem Lernen für meine Endklausuren. Die Bibliothek hat waehrend der Pruefungszeit 24 Stunden geöffnet und nicht wenige uebernachten dort im Schlafsack um mit der Arbeit fertig zu werden. Die Asiaten haben anscheinend eine andere Einstellung was das Lernen betrifft :)

Dienstag, 8. November 2011

Malaysien und Infinity Pool

Zurück aus Hong Kong musste ich wieder Einiges für die Uni erledigen und außerdem holte ich mir meinen SMU Hoodie auch wenn ich in hier in Singapur sicher nicht benötigen werden.
Mittwoch Abend feierten Stefan und ich dann in Little India das Deepavali Fest. Dies ist ein bedeutendes hinduistisches Lichtfest bei dem alle Häuser mit Lichterketten behängt werden und es ein großes Feuerwerk gibt. Man könnte das Fest als eine Mischung aus Weihnachten und Silvester beschreiben und zudem waren noch mehr Inder als gewöhnlich auf den Straßen, was ich eigentlich für unmöglich gehalten habe.


Nach einem Tortenfrühstück zu Lennys Geburtstag ging es abends mit vielen anderen Exchange Studenten zur Hed Kandi Pool-Beach Party auf Sentosa. Außerdem schafften Lenny und ich es endlich ins Singapore National Museum um uns über die Geschichte Singapurs zu informieren.














272 Stufen hinauf zu den Batu Höhlen
Einer sehr entspannten Woche in Singapur folgte Lisa, Sarah, Lenny, Stefan und mein Ausflug nach Kuala Lumpur. Während unserem dreitägigem Trip haben wir viele Tempel, Kirchen und Moscheen angesehen, waren bei den Petronas Twintowern, besuchten den größten Bird Park der Welt, aßen gutes malaysisches Essen, genoßen das Nachtleben Kuala Lumpurs, sahen viele Makaken und besichtigten die berühmten Batu Höhlen. Alles in allem ein cooler Trip in eine richtig asiatische Stadt mit viel Verkehr, vielen Menschen und viel Schmutz.

Moscheebesuch mit bzw. ohne kurzer Hose














Koloniales KL im Vordergrund












Bevor es diese Woche nach Phuket geht wollten Lenny und ich endlich in den Infinity Pool am Dach des Marina Bay Sands Casinos. Das einzige Problem dabei ist, dass man Hotelgast sein muss um dorthin zu gelangen. Nach einigen Schwierigkeiten aber ohne über 200 € pro Nacht zu bezahlen haben wir es aber schließlich doch in den 150 Meter langen Swimming Pool auf über 200 Metern Höhe geschafft. Es war ein richtig geiles Gefühl über den Dächern Singapurs zu schwimmen. Im Anschluss gewannen wir dann noch beim Roulette im Casino 75 $ und durch Zufall sahen wir während dem Genuss eines japanischen Biers and der Promenade der Marina Bay eine beeindruckende Licht & Wasser Show. Ein gelungener Abschluss eines fantastischen Tages.





Montag, 24. Oktober 2011

Hong Kong & Macau

Hong Kong ist der coolere Bruder von Singapur. Es hat Flair, Geschichte und entspannte Menschen. Das ist kurz gesagt mein Eindruck von dieser großartigen Stadt. Aber der Reihe nach:

Der Flug von Singapur nach Hong Kong dauerte etwas mehr als drei Stunden und nach der Ankunft ging es für Lenny und mich erstmal in die Caritas Lodge. Dies war trotz des komischen Namens ein richtiges Hotel bei dem es zum Frühstück sogar Darbo Marmelade gegeben hat. Am Abend fuhren wir dann mit einem der unzähligen Doppeldeckerbusse an den Victoria Harbour. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick auf die tolle Skyline von Hong Kong Island und anschließend ging es noch zum leider etwas entäuschenden Temple Street Night Market bevor wir nach einem Bier auf dem Heimweg müde ins Bett fielen.



Mittwoch Vormittag fuhren wir mit einer der berühmten 50 Jahre alten zweistöckigen Star Ferrys von Kowloon auf die andere Seite nach Hong Kong Island in das historische und wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Nach einem kurzen Besuch der Hong Kong Stock Exchange spazierten wir durch die Hochhausschluchten Richtung Victoria Peak. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher in den Hong Kong Park. Dort befindet sich ein riesiges aufgespanntes Netz in das man hinein gehen kann um die dort lebenden unglaublich bunten tropischen Vögel zu beobachten.
Blick auf Hong Kong vom Victoria Peak

Der glückliche Wettgewinner und die neidischen Verlierer
Im Anschluss nahmen wir die Peak Tram um uns den fantastischen Blick vom 552 Victoria Peak über Hong Kong anzusehen. Nach einer kurzen Stärkung mit einer Portion köstlicher Wonton Noodles ging es per zweistöckiger Straßenbahn zum Royal Hong Kong Yacht Club und im Anschluss zum Happy Valley Race Course. Dies ist keine Rennstrecke für Autos sondern für Pferde. Hong Kong ist sehr berühmt für seine Pferderennen und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Das große Problem dabei war allerdings, dass wir uns am falschen Racecours befanden. Nach diesem kurzen Rückschlag machten mir uns auf den Weg zur richtigen Rennbahn und endlich dort angekommen trafen wir uns mit Kate aus Hong Kong und ihrem französischem Freund Olivier. Zwei erfolgreiche Wetten später ging es wieder zurück auf Hong Kong Island um mit den beiden den Abend bei einer Party in Wan Chai ausklingen zu lassen.


Der Donnerstag war dem größten sitzenden Buddha der Welt gewidmet. Er befindet sich auf einem Hügel auf Lantau Island und man kann mit einer 25 minütigen Seilbahnfahrt zu ihm hoch fahren. Noch am selben Abend fuhren wir in die höchste Bar der Welt. Diese befindet sich im 5. höchsten Gebäude der Welt, dem International Commerce Centre auf 480 Metern. Bei einem Cocktail mit unseren deutschen Begleitern Jana und Jörg genossen wir den atemberaubenden Blick aus dieser Höhe.


Riesenräuchersstäbchenspiralen im buddhistischen Tempel

Am nächsten Tag fuhren wir mit den Beiden per Fähre nach Macau. Das Las Vegas Asiens hat aber eindeutig mehr zu bieten als Casinos. Bis 1999 war es eine portugiesische Kolonie und man fühlt sich in der Altstadt, welche zum Weltkulturerbe zählt, sofort wie am Mittelmeer. Es gibt sehr viele Kirchen, typisch europäische Häuser und wären in Macau nicht so viele Chinesen würde man den Unterschied zu Europa nur schwer erkennen.
Indoor Venedig

Am Abend besuchten wir dann das Venetian. Ein riesiges Casino in dem Venedig inklusive Markusplatz, Canale Grande und immerwährendem blauem Himmel nachgebaut wurde. Für uns die schon im richtigen Venedig waren eine ziemlich surreale Erfahrung. Zu gewinnen gab es für mich im Casino diesmal im Vergleich zum Pferderennen leider nichts aber es war trotzdem ein toller Ausflug in diese europäische Stadt in China.


Den letzten Tag verbrachten wir großteils mit Shopping in den Straßenmärkten Hong Kongs. Außerdem statteten wir dem Hong Kong History Museum einen Besuch ab und holten unseren perfekt sitzenden Maßanzug beim Schneider ab.
Jeden Abend findet vor der Skyline Hong Kongs eine Lichtershow zu passender Musik statt. Nachdem wir uns dieses 15-minütige Spektakel angesehen haben fuhren wir nach Soho, dem hippsten Viertel der Stadt: Gutes japanisches Essen und chinesisches Bier zuerst und anschließend Party im Ausgehviertel Long Kwai Fog. Am nächsten Morgen ging dann leider schon unser Flieger zurück nach Singapur und es bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich Hong Kong mit seiner entspannten Atmosphäre vermissen werde.

Autos, Surfen, Bälle & Zweirad

Autos:
Nach einer weiteren kurzen Woche auf der SMU mit meiner ersten Präsentation im Anzug stand am Wochenende das Formel 1 Wochenende am Programm. Lenny und ich hatten uns 3-Tages-Tickets  zu einem stolzen Preis gekauft. Freitag Abend schauten wir uns dann das erste Training von unseren Plätzen direkt am Wasser und gegenüber der Skyline an und für das zweite Training spazierten wir der Strecke entlang und sahen uns die unglaublich lauten Autos an verschiedenen Kurven, Geraden und Schikanen an.




Unsere Tickets für Samstag verkauften wir an 2 Chileninnen und nutzen den Tag unter anderem für indisch Essen gehen in einem all you can pay Restaurant. Man bezahlt dort so viele Sing Dollar wie man will, jenachdem ob einem das Essen geschmeckt hat oder nicht.



Am Rennsonntag gingen wir mit einigen anderen Austauschstudenten zuerst zum Frühschoppen ins Paulaner Brauhaus. Endlich wieder richtig gutes heimatliches Essen und viel gutes Bier. Nach diesem großartigen Start in den Tag und einem kurzen Aufenthalt im Pool ging es auf zur Rennstrecke. Es war wirklich toll das Flair des Nachtgrandprixs live mit zu erleben, auch wenn das Rennen nicht unbedingt das spannendste war. Nach dem Rennen gab es noch die österreichische Hymne da Vettel im Red Bull einen souveränen Sieg einfuhr, ein großes Feuerwerk und ein Konzert von Linkin Park.



Surfen:

Damit ist mein Bali Urlaub mit Lenny und Christian (Lennys Freund aus der Heimat) gemeint. Wir verbrachten die ersten beiden Tage mit surfen an den Stränden in Seminyak im Süden Balis. Es war ein großartiger Spaß obwohl es am Anfang alles andere als leicht war. Am Ende des Tages schaffte ich es immerhin einige Sekunden auf dem Brett zu stehen und auf der ein oder anderen Welle zu reiten. Die Abende verbrachten wir einerseits im hippen Strandclub Ku de ta bei einigen köstlichen Bin Tangs (Indonesisches Bier) und andererseits im Bounty in Kuta. Das zurecht auch als der Ballermann für Australier bezeichnet wird.

Die nächsten beiden Tage lebten wir mehr oder weniger am Moped. Wir fuhren vom Süden der Insel an die Nordküste und kamen dabei an unzähligen Reisfeldern, Bananenplantagen, winkenden Schulkindern, weißen und schwarzen Sandstränden, Tempeln, Affen und Vulkanen vorbei. Es war wirklich toll diese Insel auf dem Moped zu erkunden und das trotz des wirklich verrückten Verkehrs in Indonesien. Die einzigen zwei Verkehrsregeln sind Linksverkehr und dass man beim Überholen den Vordermann durch Hupen warnt damit er nicht gleichzeitig auch noch jemand anderen überholt. Mehr als 3 Personen auf einem Moped sind ebenfalls keine Seltenheit und da die meisten Menschen nur ein Moped als Fahrzeug zur Verfügung haben wird darauf so ziemlich alles von Hühnern und Schweinen bis hin zu riesigen Bambusstangen und Ziegelsteinen transportiert.

Die nöchsten drei Tage verbrachten wir auf Gili Trawangan. Dies ist eine kleine Paradiesinsel ohne motorisierten Verkehr und ohne Polizei aber dafür mit nur 600 Einwohnern, weißen Traumstränden und keinem Süßwasser (Selbst aus der Wasserleitung zum Duschen kommt nur Salzwasser). Nach entspannenden Tagen mit einem abenteuerlichen Schnorchelausflug und einer kleinen Fischvergiftung mussten wir zurück nach Singapur um wieder ein bisschen zu studieren.










Bälle:
Nach einer gefühlten Ewigkeit kam ich endlich mal wieder zum Fußball spielen. Ich traf mich dazu mit einigen Singapurern in einem Indoor-Käfig mit riesigem Ventilator an der Decke. Außerdem waren Stefan, Lenny und ich im Jalan Besar Stadion für das WM-Quali Match Singapurs gegen Jordanien. Allerdings ist Singapur noch um einiges schlechter als Österreich weswegen sie mit einem 0:3 noch gut bedient waren.


Zweirad:
Pulau Ubin ist eine kleine singapurische Insel die noch sehr naturbelassen ist und auf der man super Rad fahren kann. Genau das haben Lenny und ich gemeinsam mit drei anderen Exchanges auch gemacht. Nach der Überfahrt mit einem der Bumboats die erst ablegen wenn sie voll sind starteten wir unsere 3-stündige Rundfahrt die nur durch ein leckeres Seafood-Essen unterbrochen wurde. Wir kamen an sehr vielen Palmen und Seen vorbei und es war schön zu sehen wir es in Singapur vor gut 200 Jahren noch ausgesehen hat.