Montag, 24. Oktober 2011

Autos, Surfen, Bälle & Zweirad

Autos:
Nach einer weiteren kurzen Woche auf der SMU mit meiner ersten Präsentation im Anzug stand am Wochenende das Formel 1 Wochenende am Programm. Lenny und ich hatten uns 3-Tages-Tickets  zu einem stolzen Preis gekauft. Freitag Abend schauten wir uns dann das erste Training von unseren Plätzen direkt am Wasser und gegenüber der Skyline an und für das zweite Training spazierten wir der Strecke entlang und sahen uns die unglaublich lauten Autos an verschiedenen Kurven, Geraden und Schikanen an.




Unsere Tickets für Samstag verkauften wir an 2 Chileninnen und nutzen den Tag unter anderem für indisch Essen gehen in einem all you can pay Restaurant. Man bezahlt dort so viele Sing Dollar wie man will, jenachdem ob einem das Essen geschmeckt hat oder nicht.



Am Rennsonntag gingen wir mit einigen anderen Austauschstudenten zuerst zum Frühschoppen ins Paulaner Brauhaus. Endlich wieder richtig gutes heimatliches Essen und viel gutes Bier. Nach diesem großartigen Start in den Tag und einem kurzen Aufenthalt im Pool ging es auf zur Rennstrecke. Es war wirklich toll das Flair des Nachtgrandprixs live mit zu erleben, auch wenn das Rennen nicht unbedingt das spannendste war. Nach dem Rennen gab es noch die österreichische Hymne da Vettel im Red Bull einen souveränen Sieg einfuhr, ein großes Feuerwerk und ein Konzert von Linkin Park.



Surfen:

Damit ist mein Bali Urlaub mit Lenny und Christian (Lennys Freund aus der Heimat) gemeint. Wir verbrachten die ersten beiden Tage mit surfen an den Stränden in Seminyak im Süden Balis. Es war ein großartiger Spaß obwohl es am Anfang alles andere als leicht war. Am Ende des Tages schaffte ich es immerhin einige Sekunden auf dem Brett zu stehen und auf der ein oder anderen Welle zu reiten. Die Abende verbrachten wir einerseits im hippen Strandclub Ku de ta bei einigen köstlichen Bin Tangs (Indonesisches Bier) und andererseits im Bounty in Kuta. Das zurecht auch als der Ballermann für Australier bezeichnet wird.

Die nächsten beiden Tage lebten wir mehr oder weniger am Moped. Wir fuhren vom Süden der Insel an die Nordküste und kamen dabei an unzähligen Reisfeldern, Bananenplantagen, winkenden Schulkindern, weißen und schwarzen Sandstränden, Tempeln, Affen und Vulkanen vorbei. Es war wirklich toll diese Insel auf dem Moped zu erkunden und das trotz des wirklich verrückten Verkehrs in Indonesien. Die einzigen zwei Verkehrsregeln sind Linksverkehr und dass man beim Überholen den Vordermann durch Hupen warnt damit er nicht gleichzeitig auch noch jemand anderen überholt. Mehr als 3 Personen auf einem Moped sind ebenfalls keine Seltenheit und da die meisten Menschen nur ein Moped als Fahrzeug zur Verfügung haben wird darauf so ziemlich alles von Hühnern und Schweinen bis hin zu riesigen Bambusstangen und Ziegelsteinen transportiert.

Die nöchsten drei Tage verbrachten wir auf Gili Trawangan. Dies ist eine kleine Paradiesinsel ohne motorisierten Verkehr und ohne Polizei aber dafür mit nur 600 Einwohnern, weißen Traumstränden und keinem Süßwasser (Selbst aus der Wasserleitung zum Duschen kommt nur Salzwasser). Nach entspannenden Tagen mit einem abenteuerlichen Schnorchelausflug und einer kleinen Fischvergiftung mussten wir zurück nach Singapur um wieder ein bisschen zu studieren.










Bälle:
Nach einer gefühlten Ewigkeit kam ich endlich mal wieder zum Fußball spielen. Ich traf mich dazu mit einigen Singapurern in einem Indoor-Käfig mit riesigem Ventilator an der Decke. Außerdem waren Stefan, Lenny und ich im Jalan Besar Stadion für das WM-Quali Match Singapurs gegen Jordanien. Allerdings ist Singapur noch um einiges schlechter als Österreich weswegen sie mit einem 0:3 noch gut bedient waren.


Zweirad:
Pulau Ubin ist eine kleine singapurische Insel die noch sehr naturbelassen ist und auf der man super Rad fahren kann. Genau das haben Lenny und ich gemeinsam mit drei anderen Exchanges auch gemacht. Nach der Überfahrt mit einem der Bumboats die erst ablegen wenn sie voll sind starteten wir unsere 3-stündige Rundfahrt die nur durch ein leckeres Seafood-Essen unterbrochen wurde. Wir kamen an sehr vielen Palmen und Seen vorbei und es war schön zu sehen wir es in Singapur vor gut 200 Jahren noch ausgesehen hat.







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