Donnerstag, 1. Dezember 2011

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?

Das Lernen ist zu Ende, die letzte Prüfung ist geschafft und nach einer würdigen Abschlussparty hatte ich noch 12 Tage bis es nach Australien geht. Also ausreichend Zeit für einen letzten Trip in Süd-Ost Asien. Hanoi, die Hauptstadt Vietnams, und die Halong Bay am Süd-Chinesischen Meer waren Lenny und meine Ziele.


Ich erwartete das Schlimmste von dem kommunistischen Entwicklungsland aber ich wurde positiv überrascht. Wenn man ein paar einfache Dinge beachtet, wie etwa nicht mit jedem Taxi zu fahren da man ansonsten eingesperrt und verprügelt wird bis man sein ganzes Geld heraus gibt, ist es ein tolles Land. Hanoi ist eine charismatische Stadt und die Landschaft der Halong Bucht ist wirklich sehenswert mit ihren Kalkfelsen.





Am Schildkrötensee mit unserer einheimischen Führerin Le

Eine typische Straße im Old Quater Hanois




Die Halong Bucht leider bei schlechtem Wetter



Wir hatten vier entspannte Tage bei günstigstem Bier, ausgezeichnetem Essen, starkem Kaffee und freundlichen Menschen. Leider sind 5 Tage nicht genug Zeit um wirklich viel von Vietnam zu sehen. Aber das nächste Highlight wartete schon in Singapur auf mich.


Nach etwas weniger als vier Monaten war nun nämlich endlich der Zeitpunkt gekommen an dem mich meine Anni in Singapur besuchen kommt und wir gemeinsam unsere Reise nach Australien, Neuseeland und Fiji beginnen können. Vom Flughafen nach Hause begrüßte sie Singapur gleich einmal mit einem der unzähligen tropischen Gewitter die derzeit während der Regenzeit niedergehen.Ich zeigte ihr meine asiatische Heimat und wir besuchten unter anderem den botanischen Garten, Clarke Quay mit seinen unzähligen Bars, das Singapore Art Musem, die Orchard Road mit ihrer unvergleichlichen Weihnahtsbeleuchtung und Little India inklusive scharfem indischen Essen und dem indischen 24-Stunden-Kaufhaus Mustafa.

Orchard Road zu Weihnachten








                                                              Außerdem waren wir in der höchsten Skybar der Welt, in Chinatown mit dem riesigen Hindu Tempel und in der Arab Street mit Mosche und unzähligen Teppichverkäufern. Eine Bootsfahrt im Bumboat auf dem Singapore River durfte natürlich genauso wenig fehlen wie jede Menge gutes typisches Singapur Essen. Satay Spieße an den Straßenständen und ausgezeichnetes Sushi waren ebenfalls am Speiseplan und am 07. Dezember endete nun meine wunderbare Zeit in Singapur mit einigen neuen Freunden, vielen neuen Bekannschaften und einer Unmenge an unvergesslichen Eindrücken, Erlebnissen und Erinnerungen. Aber um noch einmal Paulchen Panther zu zitieren: "Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder keine Frage."




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