Der Flug von Singapur nach Hong Kong dauerte etwas mehr als drei Stunden und nach der Ankunft ging es für Lenny und mich erstmal in die Caritas Lodge. Dies war trotz des komischen Namens ein richtiges Hotel bei dem es zum Frühstück sogar Darbo Marmelade gegeben hat. Am Abend fuhren wir dann mit einem der unzähligen Doppeldeckerbusse an den Victoria Harbour. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick auf die tolle Skyline von Hong Kong Island und anschließend ging es noch zum leider etwas entäuschenden Temple Street Night Market bevor wir nach einem Bier auf dem Heimweg müde ins Bett fielen.
Mittwoch Vormittag fuhren wir mit einer der berühmten 50
Jahre alten zweistöckigen Star Ferrys von Kowloon auf die andere Seite nach
Hong Kong Island in das historische und wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Nach einem kurzen Besuch der Hong Kong Stock Exchange spazierten wir durch die Hochhausschluchten Richtung Victoria Peak. Auf dem Weg
dorthin machten wir einen Abstecher in den Hong Kong Park. Dort befindet sich
ein riesiges aufgespanntes Netz in das man hinein gehen kann um die dort
lebenden unglaublich bunten tropischen Vögel zu beobachten.
| Blick auf Hong Kong vom Victoria Peak |
| Der glückliche Wettgewinner und die neidischen Verlierer |
Im Anschluss nahmen wir die Peak Tram um uns den
fantastischen Blick vom 552 Victoria Peak über Hong Kong anzusehen. Nach einer
kurzen Stärkung mit einer Portion köstlicher Wonton Noodles ging es per
zweistöckiger Straßenbahn zum Royal Hong Kong Yacht Club und im Anschluss zum
Happy Valley Race Course. Dies ist keine Rennstrecke für Autos sondern für
Pferde. Hong Kong ist sehr berühmt für seine Pferderennen und das wollten wir
uns natürlich nicht entgehen lassen. Das große Problem dabei war
allerdings, dass wir uns am falschen Racecours befanden. Nach diesem kurzen
Rückschlag machten mir uns auf den Weg zur richtigen Rennbahn und endlich dort angekommen trafen wir uns
mit Kate aus Hong Kong und ihrem französischem Freund Olivier. Zwei erfolgreiche
Wetten später ging es wieder zurück auf Hong Kong Island um mit den beiden den Abend bei einer
Party in Wan Chai ausklingen zu lassen.
| Riesenräuchersstäbchenspiralen im buddhistischen Tempel |
Am nächsten Tag fuhren
wir mit den Beiden per Fähre nach Macau. Das Las Vegas Asiens hat aber eindeutig mehr zu bieten als Casinos. Bis 1999 war es eine portugiesische Kolonie und man fühlt
sich in der Altstadt, welche zum Weltkulturerbe zählt, sofort wie am Mittelmeer.
Es gibt sehr viele Kirchen, typisch europäische Häuser und wären in Macau nicht so viele
Chinesen würde man den Unterschied zu Europa nur schwer erkennen.
| Indoor Venedig |
Am Abend besuchten wir dann das Venetian. Ein riesiges
Casino in dem Venedig inklusive Markusplatz, Canale Grande und immerwährendem
blauem Himmel nachgebaut wurde. Für uns die schon im richtigen Venedig waren
eine ziemlich surreale Erfahrung. Zu gewinnen gab es für mich im Casino diesmal
im Vergleich zum Pferderennen leider nichts aber es war trotzdem ein toller
Ausflug in diese europäische Stadt in China.
Den letzten Tag verbrachten wir großteils mit Shopping in
den Straßenmärkten Hong Kongs. Außerdem statteten wir dem Hong Kong History
Museum einen Besuch ab und holten unseren perfekt sitzenden Maßanzug beim
Schneider ab.
Jeden Abend findet vor der Skyline Hong Kongs eine Lichtershow zu passender Musik statt. Nachdem wir uns dieses 15-minütige Spektakel angesehen haben fuhren wir nach Soho, dem hippsten Viertel der Stadt: Gutes japanisches Essen und chinesisches Bier zuerst und anschließend Party im Ausgehviertel Long Kwai Fog. Am nächsten Morgen ging dann leider schon unser Flieger zurück nach Singapur und es bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich Hong Kong mit seiner entspannten Atmosphäre vermissen werde.
Jeden Abend findet vor der Skyline Hong Kongs eine Lichtershow zu passender Musik statt. Nachdem wir uns dieses 15-minütige Spektakel angesehen haben fuhren wir nach Soho, dem hippsten Viertel der Stadt: Gutes japanisches Essen und chinesisches Bier zuerst und anschließend Party im Ausgehviertel Long Kwai Fog. Am nächsten Morgen ging dann leider schon unser Flieger zurück nach Singapur und es bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich Hong Kong mit seiner entspannten Atmosphäre vermissen werde.
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